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Stadtführung auf den Spuren von Joseph von Mellin

Krämergasse

Startpunkt war der Parkfriedhof, der im Jahr 1850 als neuer Begräbnisort südöstlich des Stadtzentrums angelegt wurde. Im Zentrum des Friedhofs steht das imposante Hochkreuz der Familie von Mellin, das vom alten Friedhof am Steinertor hierher überführt wurde. Es dient heute vielen Friedhofsbesuchern als zentrale Gedenkstätte.

Anschließend führte der Gästeführer zum Walburgisheim, einem barocken Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert. Es war einst Wohnsitz der Erbsälzerfamilien von Brandes und von Mellin. Das Walburgisheim diente als Geburts- und Lebensort von Josef von Mellin und wird noch heutzutage von der Mellin´schen Stiftung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (Mutter-Vater-Kind-Gruppe) genutzt.

Über die idyllische Krämergasse mit ihren Fachwerkhäusern ging es weiter zum Kirchplatz der Propsteigemeinde. Dort beeindruckte insbesondere das Gebäude der ehemaligen Walburgisschule aus dem Jahr 1869 (heute VHS) sowie die Propsteikirche St. Walburga – das älteste Gotteshaus der Stadt. Bei einer kurzen Führung durch das Kircheninnere erläuterte der Gästeführer den Kreuzaltar, den Gerichtsstuhl von 1725 mit kunstvollen Holzschnitzereien und dem Wappen der Erbsälzerfamilie von Mellin. In der Propsteikirche befindet sich auch der von den Erbsälzern gestifteten sog. "Erbsälzeraltar" aus dem 16. Jahrhundert. Dieser soll erinnern an die Erbsälzer in Werl, die seit dem Mittelalter die Geschicke der Stadt Werl maßgeblich mitgelenkt haben. 

Den Abschluss bildete ein Besuch im Museum am Rykenberg mit einem Stadtmodell des 17. Jahrhunderts und einer Ahnenbildersammlung der Familie von Mellin.

Die Führung endete auf der Steinerstraße, der heutigen Fußgängerzone. Der Vorsitzende des Kuratoriums bedankte sich herzlich bei dem Gästeführer für die eindrucksvolle und fachkundige Begleitung durch die Geschichte der Stadt Werl.

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